Lehrtechnik/ Edgar Dale

Edgar Dales Kegel des Lernens

DAS BILD RECHTS IST SEHR UNGENAU: Tatsächlich enthält Dales Originalmodell des Kegels keine Prozentsätze und wird von Dale ausdrücklich als visuelle Hilfe für audiovisuelles Material beschrieben. Dales Erfahrungskegel ist im Wesentlichen eine „visuelle Metapher“, die Arten des Lernens vom Konkreten bis zum Abstrakten darstellt. Dale hatte nicht die Absicht, Wert auf eine Modalität gegenüber einer anderen zu legen. Die Form des Kegels hängt nicht mit der Retention zusammen, sondern mit dem Abstraktionsgrad.Er behauptet jedoch, dass, wenn sich die eigenen Erfahrungen zum Boden des Kegels bewegen, mehr Sinne beschäftigt sind (wie Hören, Sehen, Berühren, Riechen, Schmecken).

In Dales Text, unmittelbar bevor er den Kegel vorstellte, erklärt er: „Vieles von dem, was wir für die direkte und indirekte Erfahrung sowie für die konkrete und abstrakte Erfahrung als wahr empfanden, kann in einem Bildgerät zusammengefasst werden, das wir den“Kegel der Erfahrung“ nennen. Der Kegel wird nicht als perfektes oder mechanisch einwandfreies Bild angeboten, das in seiner vereinfachten Form mit absoluter Wörtlichkeit aufgenommen werden soll. Es ist lediglich eine visuelle Hilfe bei der Erklärung der Wechselbeziehungen der verschiedenen Arten von audiovisuellen Materialien sowie ihrer individuellen ‚Positionen‘ im Lernprozess … Das Kegelgerät ist also eine visuelle Metapher für Lernerfahrungen, in der die verschiedenen Arten von audiovisuellen Materialien in der Reihenfolge zunehmender Abstraktheit angeordnet sind, wenn man von der direkten Erfahrung ausgeht … Exponate sind der Spitze des Kegels nicht näher, weil sie schwieriger sind als Exkursionen, sondern nur, weil sie eine abstraktere Erfahrung bieten. (Eine Abstraktion ist nicht unbedingt schwierig. Alle Wörter, ob von kleinen Kindern oder von reifen Erwachsenen verwendet, sind Abstraktionen.)

Der Kegel der Erfahrung (1946) war der wichtigste Beitrag von Edgar Dale auf dem Gebiet der IT. Im Vortrag erläuterte er die Zusammenhänge der verschiedenen audiovisuellen Materialien und ihre Positionen in Lernprozessen. Er drückte die Trennung aus, die auf den beiden Punkten zwischen direkter Erfahrung und reiner Abstraktion beruhte. Die im Kegel vorgeschlagenen Unterteilungen wurden nicht als genaue Abgrenzungen akzeptiert. Ein audiovisuelles Material kann mit anderen audiovisuellen Materialien in Bezug auf Situation oder Zwecke verwendet werden.

Dales Kegel ist eine der wichtigsten theoretischen Grundlagen dafür. Daher stellt der Kegel eine Verbindung zwischen konkreten und abstrakten Ideen her, was eines der Hauptprinzipien des Lehrens und Lernens ist. Es hilft den Fachleuten auch, Medien auf der Grundlage der Erfahrungen auszuwählen, die auf den Transfer von Studenten abzielen. Es scheint eine Jobhilfe zu sein. Darüber hinaus ist es ein wirksames Instrument zur Unterstützung des Kommunikationsprozesses, da die Kommunikation nicht nur von Wörtern, sondern auch von visuellen und erfahrungsbezogenen Methoden abhängt. Er betonte auch die anderen Komponenten und die Vielfalt der Sinneserfahrungen. Daher verlassen sich unsere Erfahrungen nicht vollständig auf visuelle oder verbale Symbole. Andere Anliegen unserer Wahrnehmungssysteme müssen berücksichtigt werden, wie direkte Erfahrung, Berühren, Wahrnehmen. Der Kegel fördert auch die Vielfalt in der Lernumgebung. Infolgedessen ist der Kegel eine gute Kombination aus psychologischen / Lehr- und Kommunikationstheorien.

Der zweite kritische Beitrag von Dale (1953) war sozialer Rahmen des Kommunikationskonzepts. Er war einer der Menschen, die glaubten, die Bedeutung des gegenseitigen Erfahrungsaustauschs sei die wichtigste Folge der Kommunikation. Mit anderen Worten, er betonte das Konzept des Feedbacks.

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